Über 1.000 Beschäf­tig­te, davon ca. 650 in Voll­zeit und nicht zu ver­ges­sen die gut 200 Aus­zu­bil­den­den machen deut­lich, wie wich­tig das Christ­li­che Kran­ken­haus als Wirt­schafts­fak­tor für das Art­land ist. Das war mehr als nur ein Grund, war­um Bob Gid­dens, Gerd Beck­mann und ich mehr über das aktu­el­le Gesche­hen im Christ­li­chen Kran­ken­haus Qua­ken­brück Kran­ken­haus Qua­ken­brück erfah­ren woll­ten. Hier­zu haben wir uns mit dem Geschäfts­füh­rer, Herrn Mat­thi­as Bit­ter, verabredet.

Das Christ­li­che Kran­ken­haus Qua­ken­brück nimmt Platz 13 der größ­ten Arbeit­ge­ber im IHK-Bezirk Osna­brück-Ems­land-Graf­schaft Bent­heim ein! Wir sind stolz dar­auf, dass die­ser Arbeit­ge­ber bei uns sei­nen Sitz hat. Immer­hin befin­det man sich in guter Gesell­schaft, denn unter den TOP 20 Betrie­ben sind gleich fünf Kran­ken­haus­be­trie­be zu finden.


Mit den vor­han­de­nen Aus­bil­dungs­an­ge­bo­ten ist der Ver­wal­tungs­chef sehr zufrie­den, denn durch die Kran­ken­pfle­ge­schu­le, den dua­len #Stu­di­en­gang Bache­lor Of Sci­ence in der Pfle­ge , der Diät­fach­schu­le, der Phy­sio­the­ra­pie­schu­le und der Fach­schu­le für Podo­lo­gie ist das Haus unglaub­lich gut und breit aus­ge­stellt. Die #Aus­bil­dung wird auch immer inter­es­san­ter, zumal mitt­ler­wei­le in all den ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­be­rei­chen eine Aus­bil­dungs­ver­gü­tung bezahlt wird. Schu­li­sche und prak­ti­sche Aus­bil­dung wird dabei eng mit­ein­an­der ver­netzt, sodass ein hand­lungs­ori­en­tier­tes Ler­nen ermög­licht wird. Durch die gute Aus­bil­dung und das gute Betriebs­kli­ma kön­nen vie­le Aus­zu­bil­den­de naht­los über­nom­men wer­den. Ein erfreu­li­cher Aspekt, der dem Geschäfts­füh­rer des CKQ ange­sichts des gro­ßen Fach­kräf­te­be­darfs sehr entgegenkommt.

Erfreut ist Herr Bit­ter auch dar­über, dass nun posi­ti­ve Signa­le aus der #Lan­des­haupt­stadt gekom­men sind, sodass durch die Zuwen­dun­gen in Höhe von der­zeit 16 Mil­lio­nen Euro die drin­gend benö­tig­te Neu­struk­tu­rie­rung des Pfle­ge­be­reichs in Angriff genom­men wer­den kann. Geplant ist dabei ein neu­es Bet­ten­haus mit ca. 120 Bet­ten sowie die Neu­ge­stal­tung des Ein­gangs­be­reichs. Neue Bet­ten ent­ste­hen lei­der nicht, aber es kann nun eine wich­ti­ge und struk­tu­rier­te Umver­tei­lung erfol­gen. Auf Nach­fra­ge, wie hoch denn die tat­säch­li­chen Kos­ten lie­gen, muss man fest­stel­len, dass die­se Mit­tel nicht aus­rei­chen und eine Finan­zie­rungs­lü­cke besteht, die es zu decken gilt. Dies geschieht durch Eigen­mit­tel, die das Kran­ken­haus selbst erwirt­schaf­ten muss.

Herr Bit­ter schätz die immer offe­ne, gute und kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit mit der Samt­ge­mein­de­ver­wal­tung. Aller­dings gibt es auch Punk­te, um die er um Ver­ständ­nis bit­tet. Wenn die Bau­ar­bei­ten begin­nen, ist es zwin­gend not­wen­dig, dass eine Bau­stra­ße erfor­der­lich wird. Hier wünscht er sich nicht nur von der Ver­wal­tung Unter­stüt­zung, son­dern auch aus der Bevöl­ke­rung ein wenig Ver­ständ­nis, dass sicher­lich ent­wi­ckelt wer­den muss. Der Spa­ten­stich soll wie geplant im 4. Quar­tal die­sen Jah­res erfol­gen. Zudem macht er deut­lich, dass trotz der guten Rah­men­be­din­gun­gen die Attrak­ti­vi­tät des Stand­orts Qua­ken­brück ver­bes­sert wer­den muss. Die Aus­zu­bil­den­den benö­ti­gen dabei z.B. bes­se­re Schu­lungs­räu­me, aus­rei­chend Ange­bo­te auf dem Woh­nungs­markt oder sogar einen Campus.

Als Her­aus­for­de­run­gen für die kom­men­den Jah­re sieht er die wei­te­re Fach­kräf­te­ge­win­nung, das Pfle­ge­för­der­pro­gramm bzw. das Pfle­ge­bud­get, Tarif­re­fi­nan­zie­rung, Büro­kra­tie­ab­bau, zukünf­ti­ge Kran­ken­haus­pla­nung und die Inves­ti­ti­ons­fi­nan­zie­rung auf das Kran­ken­haus zukom­men. Auch der Punkt „Wie geht es nach Coro­na wei­ter“ beschäf­tigt den Geschäftsführer.

Ein sehr inter­es­san­ter Aus­tausch, der uns die Viel­fäl­tig­keit des Christ­li­chen Kran­ken­hau­ses näher gebracht hat. Im Fal­le mei­ner Wahl zum Bür­ger­meis­ter der Samt­ge­mein­de wer­de ich alles dar­an set­zen, das Christ­li­che Kran­ken­haus best­mög­lich zu unterstützen.

Text: Micha­el Bür­gel — Fotos: Bob Giddens

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